Herzinfarkt

Wenn das Herz stehen bleibt

Ein Herzinfarkt entsteht, wenn ein Herzkranzgefäß plötzlich vollständig verschlossen wird. Der betroffene Bereich des Herzmuskels wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und nimmt Schaden.

Ein Herzinfarkt ist ein akuter medizinischer Notfall, der sofort behandelt werden muss!

Welche Beschwerden können auftreten?

Häufige Anzeichen sind:

  • starke, anhaltende Brustschmerzen
  • Engegefühl oder Brennen hinter dem Brustbein
  • Luftnot
  • Übelkeit, Kaltschweißigkeit oder Angstgefühl

Die Beschwerden können individuell unterschiedlich sein, insbesondere bei Frauen, älteren Menschen oder Patient*innen mit Diabetes.

Die Diagnose erfolgt in der Regel unmittelbar anhand der Beschwerden, eines Elektrokardiogramms (EKG) und von Blutuntersuchungen. Ergänzend können bildgebende Verfahren eingesetzt werden.

Die Behandlung erfolgt meist sofort im Herzkatheterlabor mit dem Ziel, das verschlossene Gefäß schnell wieder zu eröffnen. Dazu kommen medikamentöse Maßnahmen sowie Herzkatheter-Eingriffe mit Ballon und Stent zum Einsatz.

Anschließend erfolgt eine engmaschige Überwachung auf spezialisierten Stationen.

An der Universitätsmedizin Göttingen wird eine durchgehende Versorgung von der Akutbehandlung über die Überwachung bis zur weiterführenden Betreuung nach einem Herzinfarkt gewährleistet.

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