AG Czepluch

Die Arbeitsgruppe „Kardiale Amyloidose“ beschäftigt sich mit der Diagnostik und Behandlung kardialer Amyloidosen. Ziel ist die Versorgung betroffener Patient*innen weiter zu verbessern. 

Amyloidosen sind Proteinfaltungsstörungen, bei denen es zu einer Ablagerung fehlgefalteter Proteine als fibrilläre Aggregate in den Zellzwischenräumen kommt. Dies kann zu diversen Organ-Dysfunktionen führen. Das Herz ist sehr häufig von dieser Erkrankung betroffen. Bei der kardialen Amyloidose können beispielsweise eine progrediente Herzinsuffizienz, Reizleitungsstörungen sowie supraventrikuläre und ventrikuläre Herzrhythmusstörungen auftreten. Die kardiale Amyloidose zeigt einen chronisch progredienten Verlauf mit einer hohen Morbidität und Mortalität. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie bestimmen die Prognose der betroffenen Patient*innen.

Durch verbesserte Diagnostik-Möglichkeiten, neue Therapie-Optionen und ein höheres Bewusstsein für diese Erkrankung ist die Anzahl diagnostizierter kardialer Amyloidosen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. 

Die Zielsetzung der Arbeitsgruppe „Kardiale Amyloidose“ ist das Mitwirken an neuen internationalen Medikamenten-Studien, um den betroffenen Patient*innen möglichst frühzeitig neue Therapie-Optionen zu eröffnen. Darüber hinaus erfolgt der Aufbau eines Amyloidose-Patienten-Registers an der UMG. Patient*innen mit kardialer Amyloidose, die an der UMG behandelt werden, sollen in diesem Register erfasst und deren Krankheitsdaten systematisch ausgewertet werden. Unter anderem sollen so neue Prädiktoren für die Erkrankung und deren Verlauf identifiziert werden. 

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Oberärztin

Priv.-Doz. Dr. Frauke Czepluch

Priv.-Doz. Dr. Frauke Czepluch

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