Von der Forschung in die klinische Anwendung
Die Universitätsmedizin Göttingen ist Teil des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) – eines der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Ziel des DZHK ist es, neue Erkenntnisse aus der Herz-Kreislauf-Forschung schneller in die klinische Anwendung zu übertragen und Patient*innen frühzeitig Zugang zu innovativen Diagnose- und Therapieverfahren zu ermöglichen.
Die Klinik für Kardiologie und Pneumologie beteiligt sich aktiv an klinischen Studien, translationalen Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Programmen des DZHK.
Über das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung
Das DZHK besteht aus 25 Partnereinrichtungen an sechs Standorten. Die Mitglieder des DZHK decken das gesamte Spektrum der Herz-Kreislauf-Forschung auf einem auch im internationalen Vergleich hohen Niveau ab. Zu den Partnereinrichtungen gehören 17 Universitätskliniken bzw. Universitäten sowie Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz- und Max-Planck-Institute und eine europäische Forschungseinrichtung. Durch diese bundesweite Struktur können große klinische Studien, Register, Biomaterialbanken und innovative Forschungsprogramme umgesetzt werden, die einzelne Einrichtungen allein nicht realisieren könnten.
Zentrales Ziel ist es, Fortschritte in Prävention, Diagnostik, Therapie und Versorgung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu beschleunigen.


DZHK-Standort Niedersachsen
Der DZHK-Standort Niedersachsen wird durch das Herzforschungszentrum Göttingen vertreten. In ihm sind die Forschungsaktivitäten der
- Georg-August-Universität,
- der Universitätsmedizin,
- der zwei Max-Planck-Institute (Multidisziplinäre Naturwissenschaften, Dynamik und Selbstorganisation)
- und des Deutschen Primatenzentrums zusammengeführt.
Den wissenschaftlichen Schwerpunkt des DZHK-Standorts Niedersachsen bildet die Herzinsuffizienz, insbesondere die Forschungsfelder Pumpschwäche und Herzrhythmusstörungen. Durch innovative Bildgebungsverfahren werden neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten entwickelt.
Wissenschaftliche Schwerpunkte in Göttingen
Im Rahmen der DZHK-Programme werden unter anderem folgende Forschungsansätze verfolgt:
- Hochauflösende Bildgebung am Gewebe durch innovative Mikroskopieverfahren (Nanoskopie),
- Echtzeitkernspintomographie zur Untersuchung der Herzfunktion am Patienten,
- Simulationsmodelle zur Vorhersage von Krankheitsverläufen und Therapieerfolgen,
- Niedrigenergie-Stimulationsverfahren zur Herz-Rhythmisierung,
- menschliche Stammzellbanken und Modelle für die Erforschung von Herzerkrankungen und
- die Entwicklung von Stammzell-basierten Regenerationsverfahren über künstliche Herzgewebe.
Der Standort Göttingen übernimmt dabei auch koordinierende Aufgaben in nationalen und internationalen Studienprogrammen.
Ihr Kontakt
Kontaktinformationen
- Telefon: +49 551 3963683
- E-Mail-Adresse: a.kaul(at)med.uni-goettingen.de

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- E-Mail-Adresse: constanze.schmidt(at)med.uni-goettingen.de
Sekretariat
- Telefon: +49 551 3967601
- E-Mail-Adresse: rfaber(at)med.uni-goettingen.de
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