Strukturierte Förderung klinisch-wissenschaftlicher Karrieren
Ärztinnen und Ärzte, die klinisch und wissenschaftlich tätig sind (Clinician Scientists), leisten einen zentralen Beitrag zur modernen Hochschulmedizin: Erkenntnisse aus der Forschung werden in die klinische Versorgung übertragen, während klinische Fragestellungen neue Forschungsimpulse geben.
Zur gezielten Förderung dieser dualen Rolle bietet die Medizinische Fakultät der Universitätsmedizin Göttingen das UMG Clinician Scientist-Kolleg „Zelldynamik in Pathogenese und Therapie“ an.
Zielgruppe
Das Programm richtet sich an:
- promovierte Ärzt*innen in fachärztlicher Weiterbildung
- mit ausgeprägtem wissenschaftlichem Interesse
- ohne abgeschlossene Habilitation
Es unterstützt die strukturierte Entwicklung hin zu einer klinisch-wissenschaftlichen Selbstständigkeit.
Zentrale Elemente des Programms
Das Clinician Scientist-Programm umfasst folgende Kernbestandteile:
- 18 Monate garantierte Forschungsfreistellung (100 %)
zur Durchführung eines translationalen Forschungsprojekts
(flexibel innerhalb von drei Jahren in drei Blöcken à sechs Monate) - Begleitendes Qualifizierungs- und Förderprogramm
mit Mentoring, Training Committees, Workshops und Fortbildungsveranstaltungen - Interdisziplinäre Vernetzung
innerhalb der Universitätsmedizin Göttingen und darüber hinaus - Perspektive zur wissenschaftlichen Unabhängigkeit
einschließlich Vorbereitung auf den Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe
Die Forschungszeit dient der vertieften wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit klinisch relevanten Fragestellungen und ihren biologischen Grundlagen. Die Projekte werden anschließend parallel zur klinischen Weiterbildung fortgeführt.
Organisation und Ausschreibung
Das Clinician Scientist-Kolleg wird fakultätsweit koordiniert. Die Ausschreibung erfolgt einmal jährlich. Informationen zu aktuellen und kommenden Ausschreibungsrunden werden zentral veröffentlicht.
Detaillierte Informationen zu Bewerbung, Auswahlverfahren und Programminhalten finden Sie auf der zentralen Webseite der Universitätsmedizin Göttingen:
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