Vollständig kathetergestützter Mitralklappenersatz
bei Hochrisiko-Patient*innen
Die Klinik für Kardiologie und Pneumologie hat einen vollständig transfemoralen Mitralklappenersatz (SAPIEN M3, Edwards) bei Patient*innenmit hohem Operationsrisiko etabliert.Das Verfahren richtet sich an Patient*innen mit komplexer Mitralklappenpathologie, bei denen weder chirurgische Therapie noch katheterbasierte Reparaturverfahren (z. B. Clip) ausreichend oder möglich sind.

Technisches Konzept:
- Transfemoraler Zugang
- Implantation eines ringförmigen Docks im Mitralklappenbereich
- Anschließende Valve-in-Dock-Implantation einer biologischen Prothese
- Bildgebung mittels Fluoroskopie und transösophagealer Echokardiographie
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose, jedoch ohne Sternotomie und ohne Herz-Lungen-Maschine. Die frühe Rekonvaleszenz erlaubt in der Regel eine kurze stationäre Verweildauer.
Mit diesem Verfahren gehört die UMG zu einer sehr kleinen Zahl spezialisierter Zentren in Deutschland und ist das einzige Zentrum in Südniedersachsen mit dieser Expertise.
Ansprechpartner

Kontaktinformationen
- Telefon: +49 551 3963907
- Telefax: +49 551 3922953
- E-Mail-Adresse: ktoischer(at)med.uni-goettingen.de
Leiter interventionelles Herzklappenprogramm - Kardiologie
Anmeldung: Tel. 0551-39-60700 | Fax. 0551-39-60701
E-Mail. kardiologie.casemanager(at)med.uni-goettingen.deLeiter Intensivmedizin
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Zusatzbezeichnungen/-qualifikationen: Intensivmedizin, interventionelle Kardiologie, Herzinsuffizienz, aktive Herzrhythusimplantate